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Foto: NABU/Westphal |
Material für zwei Weidenhütten für die Feuersalamander sammelten Klaus-Dieter und Tino bei Wolfskehlen: die Weidenruten fielen bei Pflegemaßnahmen an Kopfweiden bei einer örtlichen NABU Gruppe an.
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Foto: NABU/Westphal |
Eine Aktion der Hermelin-Gruppe
Der Bau ist recht einfach: Man gräbt eine Mulde, in die dann große Baumstümpfe gelegt werden. In die Lücken kommen dann kleinere Baumstümpfe und möglichst dicke Äste. Das Ganze wird zuerst mit Ästen, dann mit Laub abgedeckt, welches zum Schluss mit Ästen vor Sturm geschützt wird. Die Hohlräume der Wurzelburg dienen vielen Tieren als Unterschlupf: Verschiedene Kleintiere, Amphibien, Reptilien, Siebenschläfer, Igel, Hermeline und Mauswiesel, die in Hessen leider noch immer gejagt werden dürfen. Diese Naturschutzeinrichtung wurde von den Wühlmäusen entwickelt, weil in unserer ordentlich auf- und ausgeräumten Landschaft stabile Hohlräume als Unterschlupf für viele Tiere fehlen. Im Herbst werden die Wühlmäuse ihre Wurzelburg noch einmal mit einer neuen Laubschicht abdecken, damit sie den oben genannten Tieren auch als Winterquartier dienen kann.
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Foto: NABU/Westphal |
Wir rufen zur NABU-Aktion "Die Stunde der Gartenvögel" vom 13.-15. Mai bundesweit Kinder auf, sich gegen die umgreifende Wohnungsnot unter Vögeln einzusetzen! Helft mit und bietet Vögeln ein neues Zuhause - in eurem selbstgebauten Piepmatz-Palast! Schickt der Maklerin Meike Lechler (meike.lechler@naju.de) bis zum 22. Mai ein Foto von eurem Piepmatz-Palast. Aber Vorsicht: grelle Farben und stinkende Lacke sind tabu! Dekoriert werden darf nur mit Naturmaterialien, der Nistkasten muss bewohnbar sein! Die Architekten des kreativsten Piepmatz-Palastes können sich über eine Kamera für ihren Nistkasten freuen! Zudem verlosen wir zehn lebenslange Abos der Kinderzeitung "Willi wills wissen" sowie Naturbücher. Ein sechsseitiges kindgerechtes Faltblatt mit einer Bauanleitung sowie Tricks und Tipps für Traumhaus-Architekten kann gegen Portokosten ab März bei der NAJU Bundesgeschäftsstelle, Meike Lechler unter meike.lechler@naju.de bestellt werden. Hintergrund: Viele Vögel finden keine geeigneten Brutplätze mehr. Das liegt daran, dass alte und morsche Bäume oft beseitigt werden, die Vögeln und vielen anderen Tieren einen Wohnraum bieten würden. Künstliche Nisthilfen anzubringen ist also dort sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen oder es keine Brutnischen an Gebäuden gibt. Auch im Winter erfüllen Nistkästen eine wichtige Aufgabe: so nutzen Meisen, Kleiber, Eichhörnchen und Schmetterlinge die Kästen als warme Schlafstube.
![]() | Ja- auch der gewöhnliche Feuersalamander entwickelt im Winter enge Sozialstrukturen. Eine viel zu wenig bekannte Tatsache unter Herpetologen hier dokumentiert: die Feuersalamander beim gemeinsamen Backen. ![]() |
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