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Donnerstag, 30. August 2012

Lassospinne und Weidenhaus

Fotos: NABU/Tino Westphal - die Weidenhütte
der Feuersalamander auf den Etzwiesen wird
geflochten.
Die Feuersalamander fantasieren am kalten Lagerfeuer über Spinnen und ihre Jagdmethoden. Einige Ideen scheinen erfolgreich gewesen zu sein- es gibt tatsächlich neben den weit bekannten Radnetzspinnen auch Spinnenarten, die erfolgreich Spinnentiere fangen mit einem Erdtrichter-Netz, mit einem Leimtropfen am Spinnenfaden (die vorgeschlagene "Lassospinne") und sogar die soziale Spinne, die in Gemeinschaft Netzte anlegt (meint unser Experte Dennis I.).   
Dennis II. hat eine Puppe des Lindenschwärmers
mitgebracht. Die Raupe war natürlich viel
prächtiger. Warten wir auf den Schmetterling...
… und Tschühüss - Kajas Abschied für diesen
Abend vom Feuersalamander-Camp.

Die Feuersalamander (oder wenigstens ein paar) brachten die Weidenhütte auf den Etzwiesen in eine halbkugelige Form- in einigen Jahren wird das ein richtiges "Baumhaus" sein. Nur Geduld.

Zu guter Letzt ein update der Schmetterlingsfans: Dennis II. hat die Puppe des Lindenschwärmers mitgebracht- jetzt warten wir auf den Schmetterling.   

Donnerstag, 28. Juni 2012

Schmetterlinge und Kaulquappen


Fotos: NABU/Tino Westphal - Grosse Freilaß-Aktion der Schmetterlingszüchter auf den Etzwiesen: Unser erster selbstgezüchteter Schwalbenschwanz erhält die Freiheit.
Rechtes Foto: damit der Schwalbenschwanz nicht so einsam losfliegt, hat Matthias eine Begleitung von Wolfsmilchschwärmern aus seiner Zucht mitgebracht.
Schwalbenschwanz
Gespannt werden die Schwärmer begutachtet - wenn sie ihren Flugmotor vorgewärmt haben, zeigen sie beim Flattern ihre roten Unterflügel. 
Wolfsmilchschwärmer
Dennis lässt den ersten Wolfsmilchschwärmer frei - er ist sehr kooperativ und lässt sich brav ablichten.

Die Kaulquappen in den Etzwiesenteichen habenschon alle vier Füße entwickelt.
Demnächst werden sie das 
Wasser verlassen
und in die Wiesen einziehen.
Kaulquappen und Fischfang mit Keschern an
den Märchenteichen

Donnerstag, 21. Juni 2012

Neues aus der Schmetterlingszucht der Feuersalamander-Gruppe

Erste Raupe im prächtigen Kokon
Fotos: NABU/Tino Westphal - Raupe des
Schwalbenschwanzes kurz vor der Verpuppung.
Dennis hat sie aus dem Käfig gefischt.

Kokon des Schwalbenschwanzes. 
Die Schmetterlingszucht der Feuersalamander macht Fortschritte. Die erste Raupe hat sich ein ihren Kokon eingesponnen, die zweite bewegt sich eifrig auf der Suche nach einer geeigneten Stelle zur Verpuppung. 
Der Kokon im Foto unten ist
zartgrün gefärbt. Die Puppen sind sehr empfindlich in diesem Stadium: ganz vorsichtig nur darf sie von ihrem Seidenfaden, mit dem sich die Raupe an die Unterlage geheftet hat, getrennt werden.
Es gibt auch braun gefärbte Puppen.
Mal sehen, wann der erste Falter ausschlüpft...

Donnerstag, 14. Juni 2012

Schmetterlingszucht und Naturfarben

Endlich könne wir unsere Schmetterlingskästen zum Einsatz bringen
Fotos: NABU/Tino Westphal
Matthias hat Raupen des Schwalbenschwanzes in zwei verschiedenen Stadien mitgebracht: Die Raupen sehen während der ersten Häutungsphasen vollkommen anders aus, als später. Sind sie vorher schwarz mit einem weissen Fleck, färben sie sich später, abhängig von der Futterpflanze, intensiv grün mit schwarzen, gelben und roten Streifen.
Frisches Futter: die Raupen nehmen ihre neuen Futterpflanzen dankbar an.

Jetzt werden die großen Raupen zugesetzt



Zu guter Letzt wird noch Erde um die Käfige angehäufelt, damit keine Raubinsekten eindringen können. - Fertig!
Holz wird mit Naturfarben bemalt: wir finden Holzkohle (schwarz), Mohnblüte (rot) und Brennessel (grün) für ein Gemälde auf einem Holzscheit.

Donnerstag, 8. September 2011

Neues von der Schmetterlingszucht

Foto: NABU/Tino Westphal - seit einer Woche in Pflege: Raupen des Schwalbenschwanzes. Sie haben ihre größe teilweise verdreifacht und ihr Aussehen hat sich komplett geändert. Im Bild erkennbar sind unterschiedlich gefärbte Tiere. Die jüngeren sind eher schwarz mit einem weissen Fleck in der Körpermitte.
So abgedeckt kommte der Eimer in eine Gartenecke - aber aufpassen, damit keine Mäuse hineinklettern können.
Die neue Heimat der Raupen - ein ausgedienter Eimer, abgedeckt mit einer durchlöcherten Plastikfolie. Das Futtersteht in einer Flasche mit feuchten Papiertüchern, damit das Wasser nicht ausläuft. Nasser Sand funktioniert aber auch gut, meint Matthias.
Matthias hat empfohlen für die inzwischen schon recht großen Raupen, entweder größere Plastikdosen mit Luftlöchern im Deckel oder Futter in Wasser in ein Terrarium stellen. 
Interessanterweise sind die Raupen sehr wählerisch bei ihren Futterpflanzen. Mehrere Züchter berichten, das die wildw Möhre als Futterpflanze nicht akzeptiert wird. Nur Pastinake schmeckt. Möglicherweise gab es deshalb ein paar Ausfälle und Verluste.

Donnerstag, 1. September 2011

Schwalbenschwänze und Pilze


Fotos: NABU/T. Westphal - Matthias Santra hat heute Schwalbenschwanzräupchen mitgebracht. Aus eigener Zucht und mit allen nötigen behördlichen Sondergenehmigungen...

... dürfen die Feuersalamander die winzigen Raupen begutachten. Die Tierchen sind im ersten Raupenstadium schwarz mit einem weissen Fleck in der Mitte.

Matthias erklärt, dass die Raupen ganz besonders Pastinaken-Blüten und das Kraut der Wilden Möhre mögen.

Drei bis fünf Räupchen darf jeder interessierte Schmetterlingszüchter in Betreuung nehmen. - Wir bleiben dran; mal sehen wann es die ersten selbstgezogenen Schwalbenschwänze auf den Etzwiesen gibt.





Zelke versucht, ein Muster in eine Baumscheibe zu brennen...

...der Rest der Truppe macht sich auf zum Pilze-finden im Wald über dem Lager der Feuersalamander.


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